Max Woitschach: 4.9.1911 - 17.7.1993

Max WoitschachMax Woitschach

Die Stiftung trägt den Namen des Stifters Prof. Max Woitschach und seiner vor ihm verstorbenen Frau Ellen.

Der gebürtige Berliner Max Woitschach war von 1939 bis 1976 für die Deutsche Hollerith-Maschinen-Gesellschaft, die spätere IBM Deutschland, tätig und dadurch der maschinellen Datenverarbeitung und ihrer schnellen Weiterentwicklung sehr eng verbunden.

In den 60er Jahren entwarf er als Leiter der IBM-Abteilung Grundlagenforschung mit seinen Mitarbeitern neue Einsatzmöglichkeiten der damals sog. Elektronischen Datenverarbeitung (EDV), bspw. in den zu dieser Zeit hochinnovativen Gebieten des Information Retrieval und der maschinellen Sprachübersetzung.

Als Chefredakteur der IBM-Nachrichten und in zahlreichen eigenen Veröffentlichungen und Vorträgen förderte er den Erfahrungsaustausch über Anwendungsmöglichkeiten des Computers.

Ab 1964 übernahm er regelmäßige Lehraufträge in Operations Research an der Fachhochschule Konstanz. In Anerkennung seines herausragenden Beitrags zur praxisgerechten Ausbildung der Studierenden verlieh ihm der Minister für Wissenschaft und Kunst Baden-Württembergs 1980 dafür den Ehrentitel eines Honorarprofessors.


Buchpublikationen von Max Woitschach

mit Günter Wenzel: Lineare Planungsrechnung in der Praxis – Linear Programming (1959)

Strategie des Spiels. Berechenbares und Unberechenbares vom Glücksspiel bis zum unternehmerischen Wettbewerb (1968)

Moderne Mathematik. Wahrscheinlichkeit und Zufall (1973)

Logik des Fortschritts. Unser Leben zwischen Zufall und Plan (1977)

Läßt sich der Zufall rechnen? Nutzen und Grenzen der Wahrscheinlichkeitsrechnung (1978)

Gödel, Götzen und Computer. Eine Kritik der unreinen Vernunft (1986)